Roter Buchladen

Schulden begleichen!

Warum braucht der Rote Buchladen Geld?

Der Betrieb des Buchladens ist rentabel und schreibt übers Jahr gesehen schwarze Zahlen!

Die Einnahmen reichen aber nicht aus, um den Dispokredit, der sich in den 80ern angesammelt hat, als die Szene in Göttingen noch größer war, zeitnah zu tilgen. Früher wurde eben noch etwas euphorischer eingekauft um auch alle Strömungen und politischen Richtungen adäquat mit Büchern und Zeitschriften zu versorgen.

Der Umsatz von Büchern und Medien ist nicht gleichmäßig übers Jahr verteilt, sondern konzentriert sich stark auf bestimmte Zeiten – z.B. Weihnachtszeit und Schulbeginn. Deshalb braucht der Buchladen zusätzliche (Privat-)Kredite zur Überbrückung der schwachen Zeiten. Kurz-, Mittel, und Langfristige Darlehen sind deshalb auch immer willkommen um zu vermeiden, das der zinsaufwendige Dispokredit in Anspruch genommen werden muß.

Wir haben den Dispokredit von 25.000 Euro seit anfang unserer Aktivitäten im Jahr 2004 schon auf ca. 15.000 Euro reduziert.

Darüber hinaus sind die privaten Darlehen schon von ca. 50.000 Euro auf 30.000 Euro runtergegangen.

Unser Ziel war aber nur die Tilgung des zinsfressenden Dispokredits, den Rest schafft der Buchladen aus eigener Kraft. Und je schneller der Dispo auf Null ist, desto stärker ist das leichte Plus, das der Buchladen abwirft.

Da immer wieder private Darlehen vom Buchladen zurückerstattet werden mußten ist der Dispokredit zur Zeit noch nicht auf Null, sondern bei ca. 15.000.

Was macht den Buchladen zu einem wichtigen und unverzichtbaren Teil der linken Infrastruktur in Göttingen?

  • Großes Angebot an kritischen Zeitschriften und Büchern

  • Kommunikationsplattform und Treffpunkt

  • Postfächer für linke Gruppen und Initiativen

  • Flugblattverteilstation und Plakatelager

  • Zusammenstellung und Verleih von Büchertischen für Veranstaltungen

  • Veranstaltungsraum

  • Eines der wenigen Kollektive in Göttingen

  • u.v.m.

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